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"Wie entsteht eigentlich...?" Die neuste Special-Reihe auf GameCubeX!
Die neue und einzigartige Special-Serie auf GameCubeX erklärt euch, wie eigentlich ein Review oder ein Preview oder sonst etwas entsteht. Jede Woche wird ein neuer Teil veröffentlicht und jeder, der selbst gerne eine Seite machen möchte, bekommt gute und nützliche Tipps. Der erste Teil befasst sich mit dem Thema Reviews, viel Spaß!
Heute: Wie entsteht eigentlich ein Review?
Alles was ihr, neben dem Spiel, für ein Review braucht ist ein mehr oder weniger gutes Sprachgefühl, dass ist die Hauptvoraussetzung. Das war es dann auch schon, es ist gar nicht so schwer ein Review zu schreiben, Übung macht den Meister!
Kapitel 1: Grundlegende Dinge
Wichtig ist die Wahl des Spieles welches man testen möchte, das heißt, dass man nicht unbedingt Fifa 2003 testen sollte,
wenn man sich nicht mit der EA Reihe auskennt oder ein totaler "Fußball-Hasser" ist. Hat man dann die richtige Wahl
getroffen und hält das Spiel in seinen Händen, sollte man erst mal eine Runde zocken um einen kleinen Eindruck zu
bekommen. Bevor man seinen Review schreibt, sollte man sich keine Reviews auf anderen Seiten zu dem Spiel durchlesen,
da die eigene Meinung sonst verfälscht werden könnte und der Review soll ja die eigene Meinung wiederspiegeln.
Es muss euch immer bewusst sein, dass ihr es unmöglich allen recht machen könnt, da jeder seine eigene Meinung hat.
Aber lasst euch davon nicht verunsichern, Hauptsache ihr seit mit eurem Review zufrieden, es wird sicherlich einige
geben, die es auch sind. Um überhaupt einen präsentierbaren Review schreiben zu können, ist es empfehlenswert das
Spiel unbedingt durchzuspielen, damit man nicht nur über ersten Minuten, sondern tatsächlich über das komplette Spiel
schreiben kann. Sind die Vorraussetzungen erfüllt, kann man mit dem Review anfangen.
Kapitel 2: Wir fangen an
Das erste was wir uns bei einem Review überlegen sollten ist eine passende Überschrift, die den Leser neugierig machen sollte. Haben wir uns diese überlegt, sollte eine kurze Einleitung (Teaser) folgen. Diese sollte nicht direkt auf das Spiel eingehen sondern ein bisschen auf die Geschichte oder auf besondere Macken. Auf jeden Fall sollte dieser Text Lust auf mehr machen.
 
Passende Überschriften und eine gute Einleitung
Wenn ihr eine passende Überschrift und einen Teaser gefunden habt könnt ihr euch mit dem wichtigstem Punkt auseinandersetzen, dem Spiel.
Kapitel 3: Die einzelnen Abschnitte
Es ist euch natürlich selbst überlassen, ob ihr, - wie unsere Redaktion - den Test in mehrere Abschnitte, wie Gameplay, Sound und Grafik unterteilen, oder ob ihr einen zusammenhängenden Text schreibt, in dem alles angesprochen wird. Ich finde die Variante des Unterteilens übersichtlicher und es ist einfacher, da man keinen Übergang von Grafik zum Sound finden muss. Deswegen würde ich euch diese Variante ans Herz legen. Als erstes mal das Gameplay. Hier kommt alles rein, was mit dem Spiel zu tun hat, also wie es sich spielt, den Schwierigkeitsgrad, der Mehrspielermodus, die Langzeitmotivation, etc. Beschreibt alles ganz genau, damit sich der Leser ein ausreichendes Bild machen kann, und weiß was ihn erwartet. Berichtet aber nur das Wichtigste und keine Sachen, die keinen Menschen interessieren würde, wie zum Beispiel die Hintergrundsfarben im Optionsmenü. Ihr müsst auch aufpassen, dass ihr nicht zuviel verratet, sprich nicht „spoilert“. Es macht sich nämlich nicht gut, wenn ihr in einem Review Lösungen preisgebt, oder das Ende vorwegnehmt. Der Punkt Gameplay sollte das Hauptaugenmerk in eurem Review sein und den meisten Platz einnehmen.

Positives und negatives genau beschreiben, ohne zu spoilern
Der nächste Punkt "Grafik" sollte - wie der Name schon sagt - über die visuelle Darstellung berichten. Einer der schwersten Punke, da ihr alles beschreiben müsst was ihr sehen könnt. Also Animationen, Texturen, die Gegenstände, im wahrsten Sinne des Wortes die ganze Palette. Ihr solltet auch darauf achten, ob das Spiel ohne Ruckler auskommt, und ob ein 60 Hz Modus zu Verfügung steht.
Damit ihr auch wirklich die volle Grafikleistung beschreiben könnt solltet ihr über ein RGB Kabel verfügen. Nach der Grafik kommt die Steuerung dran. Hier solltet ihr kurz darauf eingehen, wie sich das Spiel steuern lässt, ob die Tasten gut belegt sind und ob es Verzögerungen bei den auszuführenden Aktionen gibt, das ist auch schon alles. Im Punkto Sound werden die Soundeffekte, die Sprachausgabe und die Musiktracks beschrieben. Alles ganz simpel, aber ihr müsst aufpassen, dass ihr bei den Musiktracks objektiv bleibt. Das heißt, wenn ihr Metal-Fan seit, und Britney Spears als Soundtrack läuft, dürft ihr den Sound nicht deswegen schlecht bewerten. Es soll ja auch Britney Spears Fans geben (Arme Irre). Nun hab ihr alle Teile beschrieben und könnt nun zu eurem Fazit kommen.

Grafik des Spiel detailliert beschreiben, bei der Musik objektiv bleiben
Kapitel 4: Das Fazit
Ein Fazit sollte kurz und knackig sein, also alle wichtigen Informationen aus dem Review in ein paar Zeilen zusammenfassen. Am besten baut ihr es in zwei Seiten gegliedert auf. Die erste Seite ist die positive die andere die negative. Also zum Beispiel: "Gut gefallen hat mir der Sound, da die Soundeffekte wirklich klasse sind. Das war es dann aber auch schon mit dem Guten, denn die Grafik und das Gameplay....." Das ist natürlich nur ein Vorschlag und es gibt noch genügend andere Möglichkeiten ein Fazit zu gestalten, wobei diese Art wohl die einfachste darstellt. Gebt in euerem Fazit auch Ratschläge, für welche Art von Spieler das Game geeignet ist und wer die Finger davon lassen sollte.
 
Knackiges Fazit, eine Zusammenfassung des Reviews in ein paar Zeilen
Kapitel 5: Die Bewertungen
Die Bewertungen sind ein Thema für sich. Wie kann es kommen, dass die Grafik und Sound eines Spiels in verschiedenen Review ganz unterschiedlich bewertet sind? Nun ja, dass ist leicht erklärt. Ein 80 jähriger Mann, der noch nie ein Spiel gesehen hat, ist auch von der Grafik bei „Pong“ angetan. Es kommt also allein auf eure Spielerfahrung an, je mehr Spiele ihr gespielt habt, umso besser könnt ihr Grafik und Sound bewerten. Ähnlich sieht es mit dem Gameplay aus, welches bei der Ausrechnung der Gesamtwertung am meisten zählt. Bei der Gesamtwertung müsst ihr nicht alle 3 Punkte gleichstark zählen lassen. Wenn das Spiel in Grafik und Spielspaß 10% bekommen hat, und in Sound 100% dürft ihr natürlich keine 40% geben. Wir nutzen die Spielspaßwertung als Hauptteil der Gesamtwertung, weil es im Endeffekt ja darauf an kommt, ob das Spiel nun Spaß macht, oder nicht.
 
Alles mit in die Bewertung einbeziehen, ausbalancierte Gesamtwertung
Kapitel 6: Was haben wir gelernt?
Ich hoffe ihr hattet passende "Hier kommt die Maus" Musik im Hintergrund laufen, während ihr den ersten Teil
unserer neuen Reihe gelesen habt. Es ist natürlich keine Gebrauchsanleitung, die strikt befolgt werden muss -
sie sollte nur ein paar Tipps für das Schreiben von Reviews geben. Es freut uns, wenn es euch ein wenig geholfen hat
(wenn, lasst es uns wissen). Zum Abschluss unseres ersten Teils fasse ich jetzt
noch einmal zusammen, was wir gelernt haben:
Keine Spiele testen, dessen Genre man nicht leiden kann
Das Spiel vor dem schreiben ganz durchspielen
Keine anderen Reviews zum Spiel vorher lesen, die eigene Meinung zählt
Passende Überschriften
Neugierigmachenden Teaser
Übersichtliche Gliederung
Grafik ausführlich beschreiben, und auf Ruckler oder Fehler achten
Sound ebenfalls detailliert beschreiben, objektiv bleiben
Kurzes und knackiges Fazit
Gut ausbalancierte Bewertung, Gameplay sollte am meisten zählen.
Von J.Hampf
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