Geist
Preview von A.Sommer (mail) | 14. November 2003

Deutsche Namen in Spielen sind anscheinend im Moment sehr beliebt siehe P.N.03 (Vannesa Schneider oder die Endgegner Namen wie „Sonnenblume“ oder auch „Oede“ ) Doch „GEIST“ wird keinesfalls von einem deutschen Team entwickelt sondern von n-Space ein Entwicklerteam das in Florida ansässig ist. Geist ist aber nicht der erste Titel von n-Space für den Gamecube, in den USA erschien bereits Mary-Kate and Ashley Sweet 16, dass allerdings nicht voll überzeugen konnte. Und desweiteren haben sie einige Teile der Duke Nukem Reihe (Time to kill, Land of the babes, Planet of the Babes) für die Playstation entwickelt.
Auf der diesjährigen E3 in Los Angeles hat Nintendo das Spiel der Öffentlichkeit vorgestellt. Allerdings wurde es sehr von der Fachpresse kritisiert was aber teilweise unbegründet ist da Geist einige Innovative Ideen beinhaltet - aber dazu später mehr.

Im Grunde sieht Geist wie ein normaler First-Person-Shooter aus, von denen es auf dem Gamecube leider viel zu wenige gibt, doch es verbirgt sich ein sehr komplexes Spielsystem, das man leider beim kurzen anspielen auf der Games Convention nicht richtig hinterblicken konnte. Aber das wichtigste Spielelement war schnell erkannt, man kann nämlich den Geist von anderen Personen und Tieren in Besitz nehmen. Und dann deren geistige und physischen Fähigkeiten übernehmen. So kann man z.B. den Geist eines Tieres übernehmen um an Stellen zu gelangen an die Menschen nicht kommen können. Oder man übernimmt eine Wache und stellt dann das Alarm System aus, man kann ja auch den Geist eines Präsidenten übernimmt und einen Krieg anzettelt. Doch da gibt es unzählige Variationen um die diese Kraft auszunutzen aber wie weit „GEIST“ geht ist abzuwarten, denn ohne den Einsatz wird man wohl nicht weit kommen. Allerdings kann man nicht einfach so einen anderen Geist übernehmen sondern man muss ihn erschrecken z.B. in die Luft schießen oder eine Tür zuschlagen. Was das ganze noch erschwert.

Doch GEIST ist trotz den interessanten Elementen im Grunde ein Ego-Shooter. Ihr bekämpft eure Gegner auch mit Waffengewalt und ihr müsst stets auf eure Lebens Energie achten um das Spiel nicht vorzeitig zu beenden.

Wie man auf der E3 und GC gezeigten Version gesehen hat, ist GEIST noch in einem sehr frühen Stadium. Unter anderem ist die Grafik noch sehr grob und wirkt pixelig. Und die Spieler bewegen ihre Hände noch nicht beim laufen, sie sind starr am Körper. Des Weiteren sehen die Level nicht bombastisch aus und wirken noch etwas lieblos, jedoch sind sie gut durchdacht. Doch zu gute Halten kann man das die Steuerung schon sehr gut ausgearbeitet ist, ich kam mit ihr bestens zurecht und sie war sehr intuitiv. Aber wenn man sieht wann das Spiel erscheinen soll beruhigt es doch denn das Team von n-Space hat noch genug Zeit, denn es soll erst im Laufe des nächsten Jahres in den Läden liegen.

Auch einen Multiplayer Modus wird es geben. Allerdings ist noch nicht bekannt welche verschiedenen Modis es geben wird, nur das bis zu 4 Spieler gegeneinander antreten können. Die Multiplayer Arenen die man bis jetzt auf den Screenshots sehen kann sind sehr gut gestaltet und erinnern stark an den N64 Multiplayer Hit 007 G***** E**. Wer weiß vielleicht wird Geist ja sogar einen LAN Modus beinhalten und damit sogar möglicherweise Online Spielbar sein durch das „Warp Pipe Projekt“, das ermöglichen soll alle Gamecube LAN Titel Online zu Spielen. Ob dieses Feature wirklich funktionieren wird, muss uns die Zukunft zeigen.

Fazit:
GEIST ist schon jetzt im doch sehr frühem Entwicklungsstadium sehr viel versprechend und beinhaltet einige sehr interessante Spielelemente, mal sehen was noch so bekannt wird. Allerdings muss die Grafik und Physik noch sehr verbessert werden sonst langt es nicht zu einem Top Titel. Doch n-Space hat ja schon durch einige sehr gute Shooter Spiele überzeugen können. Und wird es wohl auch bei diesem Titel beweisen können.

Von A.Sommer
GCX Wertung
Prognose Sehr gut


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