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Preview von A.Sommer (mail) | 23. November 2003
Der Vorgänger zu Pandora Tomorrow, Tom Clancy’s Splinter Cell, hat vor 2 Jahren das Genre der Schleichspiele, ala Metal Gear Solid, neu definiert und einen erneuten Boom ausgelöst. Viele neue Spiele wurden angekündigt die sich sehr an Splinter Cell orientieren, z.B. Mission Impossible Operation Surma, Rogue Ops, Starcraft Ghost u.v.m. Und nun kehrt der Meister in Form von Sam Fisher zurück und versucht die Konkurrenten wieder weiter auf Abstand zu bringen, und den Thron weiter zu festigen. Doch den Vorgänger zu toppen stellt sich als schwieriges Hindernis dar, denn die Messlatte wurde durch den ersten Teil relativ hoch angelegt. Doch das Kanadische Team von Ubi Soft Montreal (Splinter Cell, Rainbow Six 3) hat sich einiges einfallen lassen um Pandora Tomorrow nicht einfach zu irgendeinem Nachfolger verkommen zu lassen.
Die größte Neuerung ist wohl der eingebaute Multiplayer Modus der auch Online spielbar sein soll. Ob der Online Modus auch in der Gamecube Version verfügbar sein wird ist noch nicht ganz klar, aber bis jetzt hat Ubi Soft die Ankündigung alle Versionen mit dem Online Modus auszustatten noch nicht dementiert. Also wir können hoffen. Doch nun zum Gameplay des Multiplayer Modus. Als ich das erste Mal von dem Multiplayer Modus im neuen Splinter Cell Teil hörte, dachte ich mir das kann ja nur langweilig werden. Weil wenn sich nur Spione gegenseitig bekämpfen würden dann wäre es eine etwas zu offensichtliche Ballerei, da man sich ja leicht sieht, und dadurch die Stealth Action verschwindet. Doch das wollten die Entwickler nicht und nun haben sie sich was einfallen lassen und den Multi Modus anders gestaltet. Zum einem kann man als Spion der Shadownet Einheit des Third Echelon spielen, der die Fertigkeiten eines Sam Fishers’s aus dem ersten Teil beherrscht. Zudem wurden ihm noch einige neue Moves und Technische Spielereien gegönnt, die Sam Fisher natürlich im Solo Modus auch zur Verfügung haben wird. Sam und seine Agenten Kollegen haben neue Moves erlernt wie z.B. das er nun auch im Spreitzsspagat die Wände hoch gehen kann. Die Jungs von Ubi Soft haben sich auch überlegt wie man noch besser schießen kann und bei rum gekommen ist das, man sich nun von einem Rohr herunterhängen lassen kann, um eine bessere Schießposition zu bekommen. Natürlich hat er neue Technische Hilfsmittel spendiert bekommen um seine Feinde noch besser und leiser zu eliminieren oder zum Schweigen zu bringen. Seine Pistole wurde ein wenig aufgemotzt und hat jetzt verschiedene Munition, die er auf seine Gegner feuern kann, wie das Elektro-Projektil mit dem er seine Gegenspieler paralysieren kann. Was auch neu hinzugekommen ist, ist die Thermalsicht die Sam Fisher und seine Kollegen zur Verfügung haben um die Terroristen auch im Dunkeln oder im Nebel zu finden.
Der andere Part den man zur Auswahl hat ist ein Soldat. Mit dem man das Leben des Spions zu erschweren versucht. Seine Fähigkeiten sind komplett anders als die des Spions. Zum einem spielt man ihn komplett in der Ego Ansicht nicht wie die bei den Spionen die nur beim Zielen in die Ego Perspektive wechseln. Was der eigentlich Clou des Online Modus ist, dass der Soldat den Spion nicht erkennen kann wen dieser im Schatten ist oder sich nicht bewegt. Aber um die Spione trotzdem zu finden hat er ein Sonar mit dem er die Geräusche aus der Umgebung angezeigt bekommt und wo sie her kommen. Aber um gegen die Spione überhaupt eine Chance zu haben ist der Soldat wesentlich besser bewaffnet. Denn er hat ein MG mit Granatenwerfer und Zielfernrohr, das ihn um einiges in den Vorteil schiebt im Nahkampf gegen den Spion der dadurch gezwungen ist langsam und ruhig zu agieren und nicht drauf los zu stürmen. Ein weiteres interessantes Hilfsmittel zur Ergreifung der Feinde ist eine Haftmine die auf Bewegungen reagiert, dies kann aber auch einem selbst zum Verhängnis werden. Als letztes bis jetzt bekanntes Ullity hat steht eine Laser Schranke die er beliebig aufstellen kann und an sie Alarm schlägt wenn jemand anderes durch die Schranke läuft.
Nun mal zum eigentlichen Spielverlauf des Multiplayer Modus. Also ihr werdet mit bis zu 4 Spielern gegeneinander oder miteinander spielen können. Allerdings haben die Entwickler von Ubi Soft dabei auf so genannte „Bots“ verzichtet. Die Multiplayer Level die bis jetzt gezeigt wurden sehen sehr interessant aus und sind sehr gut durchdacht, damit man auch alle Fähigkeiten des jeweiligen Parts einsetzen kann.
Zu dem Online Modus wird es wohl wieder für den Gamecube die GBA Connectivity geben, und zusätzliche Gadgets frei zuschalten, wie die Rauchgrante im ersten Teil.
Doch nun zum Singleplayer Modus. Ihr bestreitet immer noch, wie im ersten Teil, eure Missionen mit dem Geheimagenten Sam Fisher von der Shadownet Einheit des Third Echelon. Seine neuen Fähigkeiten und Technischen Hilfsmittel habe ich ja bereits ausführlich beschrieben im oberen Teil. Was ich noch nicht erwähnt habe ist, dass Sam nun die Luft anhalten muss um genau Zielen zu können, doch das kann er logischerweise nicht unendlich und man muss schnell zum Schuss kommen.
„Guten Morgen Sam“, so oder so ähnlich wird ihr Gehilfe des Third Echelon sie in der ersten Mission wie immer begrüßen. Die erste Mission wird euch nach Indonesien führen, ihr startet auf einem Weitläufigen Gelände das mit hohem Gras überdeckt ist. In einiger Entfernung kann man ein Gebäude erkennen (siehe Screenshots). In dieses sollt ihr möglichst unauffällig gelangen.
Hier ist auch schon eine bedeutende Änderung zum Vorgänger zu sehen. Denn früher ist man mit Sam meist nur in Gebäuden und kleinen Außenbereichen unterwegs gewesenen, doch diesmal ist muss man auch auf Weitläufigem und unübersichtlichem Gelände unterwegs. Was das ganze natürlich noch erschwert, denn der Schatten ist äußerst rar gesät. Der Schatten ist ja bekanntlich euer bester Freund denn er ermöglicht es euch vor den Gegnern zu verstecken und sie aus ihm anzugreifen. Leider ist noch nicht mehr zur Story bekannt als das schon erwähnt der Schauplatz Indonesien ist und es im Jahre 2006 und kurz nach den Ereignissen des ersten Teils. Doch mehr ist nicht bekannt denn Script Writer J. T. Petty schweigt wie ein Grab. Aber wir können uns sicher auf eine spannende Story, wie im ersten Teil freuen.
Die Grafik war In Splinter Cell 1 schon überragenden und erhielt einen Award nach dem anderen. Verwendet wurde die Unreal Warfare Engine. Die bekannt ist für gute Darstellung von Schatten und Rhythmischen Bewegungen (Gardinen bewegen sich mit dem Wind, Bewegungen von Sam). Diese Engine hat Ubi Soft natürlich noch weiter verbessert und verfeinert. Auf den ersten Screenshots ist zu sehen, dass die Charakter Modelle detaillierter aussehen ebenso alle Objekte in den verschiedenen Umgebungen. Besonders die Lichteffekte wurden verbessert. Dies ist am deutlich auf einigen Screenshots zu sehen in denen Sonnenstrahlen in einen Raum fallen. Die Animation der Bewegungen und Moves von Sam Fisher wurden verfeinert mit Motion Capturing, um sie noch realistischer aussehen zu lassen.
Die Steuerung wird wahrscheinlich größtenteils so bleiben, und das ist auch gut so denn sie im ersten Teil doch recht intuitiv von der Hand. Wie gewohnt werdet ihr beim Zielen in die Ego Perspektive wechseln, denn beim normalen laufen seht ihr Sam von hinten in der so genannten 3th Person Sicht. Die Kamera werdet ihr wider mit dem C-Stick in die gewünschte Position bringen können, um die bestmögliche Sicht zu haben.
Fazit:
Ubi Soft scheint auf dem bestem Wege zu sein, ein Fast Perfektes Spiel zu kreieren. Der Online Modus ist so komplex Aufgebaut und erhöht damit den Langzeitspaß an diesem Spiel enorm. Was soll man sonst noch sagen, wenn die Story spannend wird, dann erwartet uns ein Riesen Hit, der den Thron in dem Stealth-Action Genre festigt und eine 90er Wertung fast schon Garantiert. Da können wir nur hoffen das der Gamecube mit Sam Fisher Online geht.
Von A.Sommer
| GCX Wertung |
| Prognose |
Genial |
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Preview: Splinter Cell 2 Pandora Tomorrow
Hersteller Ubi Soft
Genre Action
Spieler 1(-?)
Release März 2004
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