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Preview von L.Peterke (mail) | 24. Juni 2004
Die Leidengeschichte von N64-Spielen, Kapitel 1745:
Ja, so oder ähnlich war das ja damals! So manches Spiel wurde
gecancelt, doch nun widmen wir uns aber mal den Spielen zu, die damals
in der Versenkung verschwunden sind. Da hätten wir zum Beispiel
"Dinosaur Planet" von Rare. Als eines der letzten N64-Games erschien es
dann später als "Starfox Adventures" auf dem Gamecube. Ebenso
Eternal Darkness von Silikon Knights. Ewig aufgeschoben, fand es auf
dem Gamecube dann doch seine Vollendung. In diesem Preview widmen wir
uns dem N64-Spiel "Fear". Was daran jetzt so "angsteinflößend" sein
soll, konnte ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht herausfinden, Fakt ist
jedoch: Nun heißt es "Geist" und wird schon bald seinen Weg auf den
Gamecube finden!
Kurzum gesagt ist "Geist" ein stinknormaler Ego-Shooter. Naja, fast...
Und warum? Weil er von Nintendo ist! Was wäre ein Nintendo-Spiel OHNE
Innovation? Nun, die Lösung befindet sich bereits im Spieletitel. Ihr
spielt nämlich keinen stupiden "Serious Sam" oder seelisch zerrütteten
"Max Payne" sondern einen...richtig: Einen Geist!
Schauen wir mal: Geister sind spirituelle Wesen, die sich durch Wände
bewegen können und nicht sichtbar sind. Genau so verhält es sich nun
auch in "Geist". Ihr steuert euren Geist durch das Level, doch da ein
Geist keine Auftragsmorde oder Diebstähle ausführen kann, müsst ihr
euch eurer Umgebung bedienen. Genauer gesagt Menschen und Tieren. Dies
veranschaulichen wir mal an folgender Situation:
In einem Raum befindet sich ein Aktenkoffer, den ihr besorgen sollt.
Leider ist die Tür elektronisch gesichert, und ihr braucht einen Code.
Nun sucht man sich einen in der Nähe befindlichen Wachposten und
verleibt sich diese Person ein. Genauer gesagt ergreift euer Geist
von dieser Person Besitz. Nicht nur, das ihr euch als "Angestellter
Wachposten" frei im Komplex bewegen könnt, ihr habt auch die
Möglichkeit in der Vergangenheit oder den Gedanken des wehrlosen
Soldaten rumzuwühlen. Ein Glück, der Soldat kennt den Code für die Tür,
und ihr könnt im Körper des Soldaten den Aktenkoffer schnappen und
abhauen.
Und voilá: Schon haben wir einen Innovativen Shooter! Durch den
Geist-Aspekt können viele Rätsel im Spiel integriert werden, und ihr
habt viele Auswahlmöglichkeiten einen Level zu meistern: In dem Körper
des Securiry-Chefs durch das Level ballern, oder als brave Sekretärin
das Computernetz anzapfen. Wem es mit der humanen Lebensform zu bunt
wird, der kann auch Besitz von einem Tier ergreifen, um Beispielsweise
als Ratte durch die Lüftungsschächte zu kriechen. Neben einem
Singleplayer-Modus wird es auch einen Multiplayer-Modus für 4 Spieler
geben. Genaueres ist dazu aber nicht bekannt, vor allem wie der
Geist-Aspekt da umgesetzt wird. (Huh? 4 Geister bekämpfen sich? "Haha,
ich hab deinen Geist getötet! Einen Punkt für mich!")
Während bei der ersten Präsentation von Geist im letzten Jahr die
Grafik doch noch sehr an das N64-Spiel erinnerte, gibt es auf der
diesjährigen E³ bereits detaillierte Screenshots, die belegen, dass
"Geist" wohl so einiges aus dem Cube rauskitzeln wird. Zum Sound lässt
sich zwar noch gar nichts sagen, so dürfte dieser aber wohl ziemlich
atmosphärisch ausfallen.
Fazit:
Geist scheint ein sehr viel versprechendes Spiel zu werden! Von der
anfangs unimposanten Grafik merkt man gar nichts mehr, und Nintendo
bemüht sich, trotz dem "Ego-Shooter-sind-stumpf"-Sequel ein innovatives
Spiel zu schaffen. Warum bei einem Shooter wie diesem aber kein
Lan-Modus für mehr als 4 Spieler integriert wird, ist jedoch SEHR
verwunderlich.
Von L.Peterke
| GCX Wertung |
| Prognose |
Sehr gut |
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Preview: Geist
Hersteller Nintendo
Genre Action
Spieler 1-4
Release TBA
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