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Preview von B.von Klitzing (mail) | 24. Juni 2005
Nintendos Maskottchen Nr.1 feiert Parties, fährt Gokart, spielt Golf, Tennis und bald auch Baseball in seinen Pausen zwischen den Rettungen seiner geliebten Peach oder anderer Frauen.
Auf der E3 wurde nun ein weiteres neues Mario-Sport-Spiel angekündigt, welches bereits in einer spielbaren Version mit Vier-Spieler-Modus vorlag:
Bei Super Mario Strikers handelt es sich um einen Fußball-Titel, der sich deutlich arcadiger gibt, als Mario Golf und Mario Tennis. Während in jenen Spielen noch die Original-Regeln größtenteils Einzug gefunden haben, bleibt SMS fast regelfrei.
Zwei Mannschaften, mit jeweils einem Torwart, stehen sich gegenüber und versuchen mehr Tore zu erzielen. So weit, so bekannt.
Allerdings ist das Spielfeld deutlich kleiner als normale Fußballplätze und die Teams bestehen aus lediglich drei Feldspielern. Außerdem existiert kein Aus, stattdessen prallt der Ball an unsichtbaren Wänden wieder auf den Platz und auch auf andere, den Spielfluss unterbrechende Regeln, wie die Rückpassregel, Abseits oder Fouls wird komplett verzichtet.
Zur Ballabnahme kann per Knopfdruck eine normale Grätsche ausgelöst werden oder auch wahlweise ein Body-Check, der beide beteiligte Spieler erstmal kurzzeitig bewegungsunfähig macht, aber oft die letzte Möglichkeit darstellt, da der ausführende Spieler zunächst noch einige Meter vorprescht und so auch weiter entfernte Gegenspieler erwischen kann. Wer den Gegner länger betäuben will, kann ihn einfach per Body-Check in die unsichtbaren Wände stoßen und ihn so erstmal einem fiesen Blitzschlag aussetzen.
Durch die ganzen Regeländerungen ist das Spielgeschehen deutlich actionreicher und schneller als bei realistischen Fußball-Titeln à la Fifa oder Pro Evolution Soccer, was im Mehrspieler-Modus teilweise zu extrem chaotischen, aber auch sehr spaßigen Situationen führt: Wenn sich alles vor einem Tor knubbelt, der Ball immer wieder durch sekündliche Body-Checks den Besitzer wechselt und sich beide Spieler eines Teams im Freundlichen halb anschreien, dann bleibt kein Auge trocken.
Sähe allerdings das komplette Spiel so aus, dann könnte man gehässig auch von einem etwas komplexeren und bunteren Pong sprechen: Ball links, Ball rechts, ohne großes Drumherum.
Die Entwickler von Nintendo haben aber noch einige Kniffe eingebaut.
So gibt es, wie schon bei Mario Tennis, die Möglichkeit die Schuss-Buttons zu kombinieren, um Spezial-Schüsse zu erzeugen, etwa einen Lupfer oder besonders harte Volley-Schüsse und es kommen Gegenstände wie bei Mario Kart zum Einsatz, etwa rote und grüne Panzer, Bowser-Panzer, etc.
Wie man an diese Items herankommt ist mir aber ein Geheimnis, jedenfalls kann ich sagen, dass sie nicht in altbekannten Boxen oder Bodenplatten zu finden sind.
Weiterhin sind nicht alle Feldspieler einer Mannschaft gleich. In der Demo waren stets zwei Spieler kleine, flinke Charaktere, wie Toad, und der dritte ein Kraftprotz, wie Donkey Kong.
Grafisch gibt sich Super Mario Strikers nicht überragend, aber im typischen, ansprechenden Mario-Stil.
Leider war die Demo noch extrem umfangsarm (kein Single-Player, nur ein Platz, nur das Mario- und das Donkey-Kong-Team), sie macht aber schon deutlich Spaß auf mehr.
Ob der Single-Player allzu lange motivieren werden kann, ist fraglich, aber im Multi-Player scheint sich hier ein neuer Spitzentitel in der Mache zu befinden, der mir persönlich sogar besser gefällt als Mario Golf und Mario Tennis.
Von B.von Klitzing
| GCX Wertung |
| Prognose |
Sehr gut |
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Preview: Super Mario Strikers
Hersteller Nintendo
Genre Sports
Spieler 1-4
Release TBA
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