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Special von M.Wehmeier (mail) | 24. August 2004
Während Nintendo schon den sechsten Teil der beliebten Partyserie entwickelt, spielt es im Grunde keine Rolle, welche der Version der Serie – deren erste drei Teile noch für den Nintendo 64 erschienen sind – man sein Eigen nennen darf. Letztendlich unterscheiden sich die Veränderungen von Teil zu Teil in dem Grad, in dem sie sich in den EA Sports-Serien unterscheiden.
Das Spielprinzip ist denkbar leicht. Vier Spieler würfeln sich auf einem Spielbrett von Feld zu Feld, um am Ende einen Stern zu ergattern. Der, der am Ende die meisten Sterne hat, gewinnt. Nachdem jeder Mitstreiter einmal gewürfelt hat, selektiert der Computer – unter Berücksichtigung der Felderfarbe, auf der der Spieler gekommen ist – die Spielkonstellation (alle gegen alle, drei gegen einen, zwei gegen zwei), in denen die Spieler im Rahmen kleiner Minispiele gegeneinander um den Sieg kämpfen.
Das simple Regelwerk gewinnt durch diverse Fallen und Ungerechtigkeiten (ungewollt) an Komplexität. Diese Zusätze balancieren zwischen der Aufgabe, die Partystimmung anzuheben, und dem Risiko, Frustration beim benachteiligten „Opfer“ hervorzurufen. Dessen aber ungeachtet ist und bleibt die Mario Party-Serie immer noch ein Garant für Stimmung und Ausgelassenheit – unter dem Aspekt eines Multiplayerspiels. Im Einzelspielermodus werden noch immer keine Bäume ausgerissen. Da hilft auch kein Wodka.

GCX-Wertung:
Spaßiges Partyvergnügen mit Abnutzungserscheinungen.
Von M.Wehmeier
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