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Special von M.Wehmeier (mail) | 24. August 2004
Sonne, Stand, Sex. „Baywatch“? Ein billiger B-Movie Porno? Mein letzter Urlaub? Nein, die Rede ist von Sega’s Volleyballsimulation Beach Spikers. In den vielen Arcaden dieser Welt schon fleißig am Münzenschlucken, entschied sich Sega Ende 2002, das Strandspektakel auf den Nintendo GameCube zu portierten.
Spielerisch bietet Beach Spikers ein ebenso simples, wie süchtig machendes Spielprinzip. Zwei Teams mit jeweils zwei Spielerinnen schlagen, schmettern, blocken und stöhnen sich – im Rahmen üblicher Volleyballregeln – zum Sieg.
Die Steuerung ist für Spielhallenumsetzungen gewohnt leicht zu erlernen, aber schwer zu meistern. Anfänger werden schnell lernen und Profis werden versuchen ihre Techniken zu perfektionieren. Die Grafik ergötzt das Auge mit schöner Strand- und Stadionszenerie und zugehöriger (werbungslastiger) Staffage. Die fidele Strandatmosphäre sorgt für Frohsinn, die Animationen sind gewohnt makellos und detailverliebt. Die semierotischen Jubelposen werden zwar niemanden zum Träumen animieren, tragen aber sehr zur allgemeinen Heiterkeit der sonnenverwöhnten Kulisse bei.
Allerdings scheint die Sonne nur für Mehrspieler. Die Prämisse „alleine pfui, mit mehreren hui“ gilt auch hier. Einzelspieler wird mit gerade einmal zwei (für Einzelspieler ausgelegten) Spielmodi zuwenig geboten. Das macht allerdings der fesselnde Mehrspielermodus wett. Und im Gegensatz zu anderen Konkurrenzprodukten, zielt Beach Spikers wenigstens nicht darauf ab, auf der Grundlage eines Volleyballspiels voyeuristische Obszönitäten Spielraum zu bieten. Danke.

GCX-Wertung:
Feuchtfröhliches Strandvergnügen mit Freunden, alleine nur an wirklich ganz miesen Regentagen nutzbar.
Von M.Wehmeier
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