CubeClub Special
Special/Movies von M.Wehmeier, M.Kleditzsch, L.Böttjer (Freier Reporter)

Impressionen von Marian Wehmeier

Es war schon ein bisschen kurzfristig, als ich am Montag Nachmittag von Senbei die Nachricht erhielt, dass er beim CubeClub-Gewinnspiel gewonnen hatte, da schon am Dienstag die Veranstaltung losging. Doch es ging alles gut. Mit der Bahn fuhr ich bis nach Hamm, wo, wie geplant, Senbei dazu stieg. Nun ging es auf direkten Wege weiter nach Düsseldorf, genauer gesagt ins Stahlwerk von Düsseldorf, wo auch schon Bands wie die Toten Hosen und Bad Religion gespielt hatten. Doch bevor wir in den Club konnten, waren noch zweieinhalb Stunden totzuschlagen. Zu Stärkung von Körper und Geist, trappten wir als erstes in das, nur 80m vom Hauptbahnhof entfernte, Burger King. Danach gingen wir durch die Innenstadt. Düsseldorf, eine schöne Stadt meiner Ansicht nach, ist recht groß, dafür gibt’s jede Menge cooler Shops (u.a. für Anime & Manga). Langsam aber sicher verging die Zeit. Langsam aber sicher war der CubeClub in greifbarer Nähe. Langsam...

Da wir wirklich gut organisiert waren, war es kein Problem das Stahlwerk zu finden. Via U-Bahn wurden wir, bis auf ein paar 100m, sozusagen vor die Tür gebracht. Circa 19.10 Uhr waren wir, die Vertreter der angesehenen Gamecube-Homepage, vor dem CubeClub, wo schon einige Nintendo-Fans warteten. Gegen unsere Erwartungen war das Durchschnittsalter der Gewinner recht hoch. Jungendliche, wie wir (16 und 17 Jahre alt) waren kaum vertreten. Doch das sollte uns nicht stören. Nun mussten wir bis 19.30 Uhr vor der Tür warten. Sie war zwar schon offen, mächtige Türsteher standen jedoch davor - kein durchkommen. Mehrere Redakteure von angesehenen Nintendo-Magazinen wie z.B. die N-Zone durften schon vorher rein und ihre Fotos schießen bzw. Impressionen holen. Langsam füllte sich der Platz vor dem Club - die Musik fing an aus der Tür in unsere Ohren zu kommen. Die Spannung stieg.

Um kurz nach 19.30 Uhr wurden wir alle planmäßig rein gelassen. Als erstes wurden unsere Taschen durchsucht, als die Türsteher sie durchgeguckt hatten, ließen sie uns rein. Noch war es nicht soweit. Zuerst mussten wir uns von zwei, mehr oder weniger gutaussehenden Mitarbeiterinnen, Ausweise (mit unserem Namen und einer Nummer) geben lassen, die man mit einem sehr gut aussehenden Nintendo-Band um seinen Hals hängen konnte. Auch dann konnten wir noch nicht zocken. Die nächste Station war eine Vorhalle, die wie auch der Rest des Stahlwerks, ziemlich nett dekoriert war. Auf einer riesen Leinwand wurde ein Nintendo Gamecube Video abgespielt, das diverse Spiele und Daten den Besuchern nahe brachte. Leider war das Video nur circa drei Minuten lang, und wiederholte sich daher mehrmals. Eine Bar, die uns mit Getränken versorgte, war auch da. Leider war das Getränkeauswahl nicht sonderlich groß. Cola, Fanta, Wasser und auch Bier - leider keine Cocktails! Also setzten wir uns an einen der (grob geschätzt) 20 Tische und nahmen erstmal eine Coca Cola, die eiskalt serviert wurde, zu uns. Auf dem Tisch lagen, wie an allen anderen auch, kleine Gummibären-Packungen, die Gummibären waren jedoch einfarbig und hatten die Form eines Gamecubes und die Verpackung zierte kein Goldbär sondern das Gamecubezeichen. Langsam füllte ich auch der Raum, da alle die vorher draußen standen erst ein Ausweiß bekommen mussten. Durch eine Aussage durch die Lautsprecher, wurden wir informiert, dass um 20.00 Uhr Einlass zur richtigen Halle war. Kurz vor dem eben erwähnten Uhrzeit wurde der Gang, der die Vorhalle und die Haupthalle verbindet, mit künstlichem Rauch vollgepumpt. Um genau 20.00 Uhr war es dann soweit. Die Tür, die vorher nur winzige Zentimeter offen war, wurde geöffnet. Wir waren die beiden ersten die sich durchschritten.

Düsseldorf - Ist es nicht eine schöne Stadt...

Nun standen wir da und sahen die Cubes (circa 25-30 Stück), die Fernseher und die coole Deko, die fetten Scheinwerfer, die Diskokugeln sowie zwei weitere Bars. Den ersten Cube, den ich mir schnappte, war mit einer spielbaren Version des Megaspiels "Eternal Darkness" ausgestattet. Weitere Impressionen zu den einzelnen Spielen am Ende meines Berichts. Weiter gings mit "Internation Superstar Soccer 2", kurz ISS2. Schon nach knapp 15 Minuten stand fest, dass sich die Reise gelohnt hat. Weitere Spiele die gezockt wurden: Luigis Mansion, Extreme G3, Dark Summit, Wave Race Blue Storm, Batman, Star Wars, Super Smash Smash Brothers Melee und weitere. Ein weiteres Spiel, das mir sehr gefallen hat, war Crazy Taxi. Ein altes Spiel aus dem Jahre 1996 (oder war’s 1997), mit immer noch guter Grafik, einem verrückten Spielprinzip und superben Soundtrack. Doch man konnte nicht nur "Just-for-Fun" zocken. Es gab einen, recht schlecht organisierten, Wave Race Blue Storm-Wettbewerb. Auf einem Cube wurde der Kampf ausgetragen - der Spieler mit der besten Zeit gewann. Klar, dass bei knapp 180-200 Leuten dies sehr lange dauern kann. Senbei und ich haben lieber so gezockt, als uns eine halbe Stunde anzustellen. Alle Leute auf der Party waren nett, es gab keine Penner, die, wie man es bei Karstadt (etc.) sieht, stundenlang die Geräte "blockierten". Es machte Spaß sich gegen andere Zocker zu beweisen. Besonders die ISS2-Spiele waren super und haben zudem eine Menge Spaß gemacht. Für den besonderen Kick gab es am Ende der Haupthalle eine riesen Leinwand, auf der man Star Wars Rogue Leader zocken konnte. Nette, gutaussehende Mädels helften den Leuten, die in den Spielen Schwierigkeiten hatten. Leider hatte ich, als Zocker, keine Probleme mit Spielen. Ich guckte den Mädels oft in die Augen und sie erwiderten meine Blicke... wäre genug Alkohol da gewesen... Wo war ich stehen geblieben?! Die Mädels versorgten uns nicht nur mit Hilfe, sondern auch mit Essen. So gab es "Mario Pizza", "Luigi Chickenwings" und weitere, leichtverdauliche Kost. In kleinen, gläsernen Kühlschränken gab es Nescafe Xpress - für jedermann zum rausnehmen und umsonst.

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