|
Zurück in der Spiele Halle. Es folgte ein "F-Zero X"-Turnier. Hierbei erhoffte ich mir einiges, zumindest einen Finaleinzug, da ich "F-Zero X" eigentlich ganz gut spielen kann. Doch schon bei der Auslosung der Gruppen wurde mir klar, dass mein Ziel utopisch war. Clever wie ich war, habe ich nämlich bereits vorab auf der Convention trainiert und das mit den zwei wohl besten Fahrern der Convention, wo ich aber auch ab und an gewann. Genau zu diesen beiden wurde ich in die Gruppe gelost. Gefahren wurde immer ein X-Cup Rennen, wo die Strecke bekanntlich nicht vorauszusehen ist. Pech für mich im dreifach Schlag: Meine Autoeinstellung war schon mal überhaupt nicht gut für die Strecke. In der ersten Runde baute ich dann Mist aufgrund eines Konzentrationsfehlers. Das Rennen war so gut wie gelaufen, doch ich steckte nicht auf und kämpfte mich wieder ran. Am Ende lieferte ich mir mit dem zweiten ein hartes Duell, verlor es aber um zwei tausendstel. Aus in der ersten Runde, bitterer ging es nicht mehr für mich.
Gefrustet verkündigte ich das Ergebnis, während es Christopher in die zweite Runde geschafft hatte, obwohl er das Spiel nie gespielt hatte. Glück mit der Auslosung, ja, dass muss es wohl gewesen sein. Marian und die Wackerbauers gingen inzwischen gucken, was die weibliche Basketballmannschaft von Bad Münstereifel so alles in der Umkleide drauf hat. Dann versuchten sie noch sich an kleine Mädels ranzumachen, wozu sie Christopher missbrauchen wollten. Er sollte sich als Brian ausgeben um irgendein Argument zu bekräftigen. Aber genaueres sicher in Christophers Bericht.

Jetzt gab es erst mal kein Turnier mehr. Es wurde so rumgezockt und eine sehr gemütliche, spaßige Atmosphäre setzte ein. Marian und die beiden Wackerbauers entschieden sich für einen Trip in die Stadt, wo sie, glaubt man dem Volksmund, eine Kellnerin in einer Mexikanischen Bar zu wenig Geld gegeben haben. Christopher, Marcus, Sandy und ich streunerten durch das Schulgelände. Während Sandy schon Angst im Dunkeln bekam, versuchte mich Marcus mehrmals vergeblich zu erschrecken. Schließlich setzten wir vier uns an einen abgelegenen Picknicktisch, nahe der Halle, wo wir über viele Sachen sprachen. Darauf entschieden wir uns etwas trinken zu gehen, was wir im Speisesaal ausführlich taten. Marcus kündigte an, dass er bald mit Sandy fahren würde. Bevor sie fuhren wurde noch fleißig gezockt. Die Herrn Wehmeier und Wackerbauer trafen dann auch wieder ein. Wir fingen an mit dem "Hacky Sack" von Nic_O zu Fußball zu spielen. Wir bewiesen alle wie schlecht wir das können. Während wir spielten verabschiedeten sich Marcus und Sandy entgültig. Jetzt lief nicht mehr viel. Außer ein Wettessen mit Eierkeksen. Austräger und Teilnehmer waren Christopher und ich. Gegessen wurde gemütlich wie im Kaffeekränzchen, bei den Keksen handelte es sich um die Eierkekse der Wackerbauers, die wir uns einfach an eigneten. Freundlich, wie wir waren boten wir ihnen aber auch welche an. Nach der fast gesamten Packung verspürte ich leichte Übelkeit, während Christopher unerbittlich weiter fraß. Nach den Keksen waren wir jedenfalls unheimlich angeheitert und wir fragten uns bereits, ob es sich bei den Keksen nicht um Haschkekse handelte. Mit unserer Laune war es bald dahin und alle wurden müde.
Schlummerzeit
Nach und nach gingen die meisten in einem der beiden Schlafräume eine Runde ratzen. Doch ich dachte gar nicht daran. Zum einen, weil ich, trotz Müdigkeit, gar keine Lust hatte zum anderen weil irgendeiner ja wohl GCX in der Nacht zu vertreten hatte. Die Zeit ging sehr langsam um und ich langweilte mich ein wenig, da nur noch wenige Zocker da waren und mir fast die Augen zu fielen. Irgendwann dachte ich mir auch... ein bisschen schlummern kann nicht schaden, aber nicht pennen. So stellte ich mir drei Stühle in Reihe, nahm mir den großen Sombrero, der dort einfach rumlag und ich döste ein bisschen vor mich hin. Nach einer Stunde war mein Rücken gleich eines Bretts und ich entschloss mich auf die anderen zu warten, während ich "Tony Hawk" zockte. Nach langer Zeit kam endlich Tobias von den Wackerbauers aus einem der Schlafräume. Wir laberten ein bisschen und schon war sein Bruder Daniel auch da. Jetzt kam auch Christopher. Nur eine Schnarchnase fehlte mal wieder - Marian, wer sonst. Als sich dieser dann auch endlich aus den Federn gequält hatte, warteten wir auf das Frühstück.
Das letzte Morgenmahl
Das Frühstück war sehr reichhaltig. Diesmal schmeckte es wenigstens. Natürlich saßen wir wieder alle beisammen im Speisesaal. Als wir alle satt waren ging’s hinaus, zurück in die Halle. Zu aller Erstaunen gab es tatsächlich irgendwelche Wahnsinnigen, die um kurz vor 10 Uhr wieder zu tanzen pflegten. Für mich persönlich war die Luft raus, aber einige schienen so weiterzumachen wie am Tag zuvor. Ganz früh verabschiedeten sich dann die Wackerbauers und Marian. Etwa zwei Stunden später fuhr auch ich. Vorher langte ich noch mal beim Promomaterial zu und packte alle Sachen. Gerade als ich ging lief sowohl ein "FIFA 2003"- als auch ein "ISS"-Turnier. Kurz bevor ich fuhr hatte ich noch ein ausführliches Gespräch mit Christopher. Wir konnten abschließend beide sagen, dass es total spaßig war, die Leute super nett und wir uns schon vermissten. Wir planten bereits und selber Tanzmatten zu kaufen und diverse Spiele.
Fazit: Wir sind nächstes mal auf jeden Fall wieder dabei und können die NCon allen empfehlen, die sie nicht mitgemacht haben. Dann kam der Audi und ich fuhr nach Hause, sehr, sehr müde, aber glücklich und zufrieden.
Von M.Kreuzer
|